| Costa Brava |
|
|
|
Die ca. 220 km lange Costa Brava reicht von den Ausläufern der Pyrenäen an der französisch-spanischen Grenze bei Portbou nach Süden und Südwesten bis zur Tordera-Flussmündung bei Blanes. Südlich schliesst sich die Costa del Maresme mit der Provinz Barcelona an; die Stadt Barcelona ist vom Südrand der Costa Brava noch ca. 60 km entfernt.
Die Costa Brava verdankt ihren Namen den stark zerklüfteten Felsmassiven, die von den parallel zur Küste verlaufenden Gebirgszügen (Serras) steil zum Meer hin abfallen. Zwischen den Kaps liegen malerische Fischerdörfer wie beispielsweise L'Estartit und Tamariu kleine Strände und Buchten (Calas); einige von ihnen sind ausschliesslich per Boot zu erreichen, in anderen haben sich Ferienappartement-Anlagen etabliert. "Wild" im Sinne Ferran Argullos sind insbesondere die Halbinsel Cadaques mit dem Cap de Creus als östlichstem Punkt Kataloniens, die Landschaft um das Cap de Begur bei Palafrugell sowie die Küste zwischen Sant Feliu de Guixols und Tossa de Mar. Jedoch ist nicht die gesamte Küstenlinie so beschaffen. So weitet sich beispielsweise das Land im Golf de Roses; flache Strände mit feinem Sand erstrecken sich bei Empuriabrava Südlich von Lloret de Mar geht die Topografie zu den sanfteren Formen des flachen, teilweise sumpfigen Küstenlandes über, das die angrenzende Costa del Maresme charakterisiert. Die felsigen Küstengebirge sind mit lichten Pinien, Korkeichen - und Akazienhainen bewachsen; bedingt durch Rodungen in der Vergangenheit und die trockenen Sommer, die häufig Brände auslösen, gibt es jedoch nur wenige geschlossene Waldflächen. Typisch ist mediterrane Macchia-Vegetation mit Ginster, Zistrosen und wilden Kräutern ( Rosmarin, Tyhmian). Die Tierwelt ist ebenfalls durch die Rodungen in Mitleidenschaft gezogen; Füchse, Luchse, Wildschweine, Wildkatzen, diverse Greifvögel und Reptilien leben jedoch noch in Rückzugsgebieten.
|
| weiter > |
|---|



























































